Wie bekämfe ich die Rote Vogelmilbe?

  • bei Hühnern
  • bei Tauben
  • bei Pferden
  • bei Menschen
  • bei Wellensittich und Papageien

Rote Vogelmilbe bekämpfen

Wie lebt die rote Vogelmilbe?

Die rote Vogelmilbe misst ausgewachsen gerade einmal einen Millimeter. Dennoch kann sie sich gemessen in ihrer Größe sehr schnell fortbewegen. Diese Mobilität nutzt die rote Vogelmilbe indem sie sich nach der Blutmahlzeit wieder in ihre Verstecke zurückzieht. Hierin unterscheidet sie sich von der nordischen Vogelmilbe (Ornithonyssus sylviarum), welche permanent auf ihrem Wirtstier bleibt. Die rote Vogelmilbe ist sehr genügsam und kann beispielsweise mehr als sechs Monate ohne Nahrung auskommen. Zur Vermehrung legt die rote Vogelmilbe ihre Eier in Spalten und Ritzen in der Nähe ihrer Wirtstiere ab. Eine Milbe kann so in ihrer Lebenszeit für viele Nachkommen sorgen. Unter optimalen Bedingungen schlüpfen die Larven bereits nach wenigen Tagen. Im ersten Stadium ihrer Entwicklung ist die rote Vogelmilbe eine sechsbeinige Larve. Durch Häutung folgen im Anschluss zwei Nymphen-Stadien und zuletzt die ausgewachsene Milbe. In diesen Stadien hat die rote Vogelmilbe 8 Beine. Unter optimalen Bedingungen kann sich die komplette Entwicklung der Milbe innerhalb von 1-2 Wochen vollziehen. VogelmilbeEine neue reproduktionsfähige Milbengeneration wächst also sehr schnell heran. Es braucht die richtigen Umweltbedingungen, damit eine Milbe den kompletten Entwicklungszyklus durchlaufen kann. Ab einer Temperatur von 9 Grad Celsius kann eine Milbe wachsen. Unterhalb dieser Temperatur stagniert ihre Entwicklung. Höhere Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius sind optimal für das Wachstum der Milben. Aus diesem Grund vermehrt sich die rote Vogelmilbe vor allem im Sommer derart schnell, dass sie massiv als Problem wahrgenommen wird. Erst ab extremen Temperaturen unterhalb von -20 und über 45 Grad Celsius kann die rote Vogelmilbe den Umweltbedingungen nicht mehr standhalten. Die Vogelmilbe reagiert außerdem empfindlich auf Trockenheit und Nässe. Damit sich die Milbe in Ruhe über die Wirte hermachen kann, bevorzugt es dieser Parasit, die Tiere in der Nacht zu befallen. Am Tag sucht die Milbe Schutz in Ritzen, Spalten oder auch anderen Verstecken. Die Verstecke der Milben lassen sich schnell finden. Rote oder graue Beläge zeigen auf, wenn ein Befall mit der Roten Vogelmilbe vorliegt. Graue Beläge weisen darauf hin, dass Milben zwar vorhanden sind, diese aber derzeit keine Nahrung aufgenommen haben. Liegt ein starker Befall vor, sitzen die Vogelmilben auf den Tieren selbst und sind mit bloßem Auge erkennbar.

News

Die rote Vogelmilbe bei Hühnern

Die rote Vogelmilbe gehört zu den häufigsten Parasiten, die in einem Hühnerstall zu finden sind und dabei großen Schaden anrichten. 
Vogelmilbe bei Hühnern

Die rote Vogelmilbe bei Tauben

Auch bei Tauben kann zu einem Befall der roten Vogelmilbe kommen. Denn auch hier nisten sich die Parasiten gerne ein und verursachen einen großen Schaden bei den Tieren.  Vogelmilbe bei Tauben

Die rote Vogelmilbe bei Mäusen und Ratten?

Die rote Vogelmilbe befällt hauptsächlich Geflügel und Vögel. Die rote Vogelmilbe setzt dabei ihrem Wirt übel zu, denn sie ernährt sich von dessen Blut. 
Vogelmilbe bei Mäusen und Ratten

Rote Vogelmilbe - Übertragbar aufs Pferd?

Einige Pferdehalter werden es kennen: Das geliebte Reittier leidet an Hautproblemen und stört sich sichtlich daran – schuld daran kann die rote Vogelmilbe sein, die fälschlicherweise oft als „Sommerekzem“ diagnostiziert wird. 
Rote Vogelmilbe übertragbar aufs Pferd

Rote Vogelmilbe - Übertragbar auf den Menschen?

Die rote Vogelmilbe ist ein Parasit, der sich von Vogelblut ernährt, ganz gleich, ob es sich dabei um Hühner oder Ziervögel handelt. Im Grunde sind Milben kein Problem. 
Rote Vogelmilbe übertragbar auf den Menschen

Rote Vogelmilbe bei Wellensittich und Papageien

Einer der häufigsten Parasiten, der bei Wellensittich und Papagei auftritt ist die rote Vogelmilbe. Die nachtaktive, achtbeinige Milbe wird meist über das Futter eingeschleppt. 
Rote Vogelmilbe bei Wellensittich und Papageien