Rote Vogelmilbe bei Wellensittich und Papageien

Einer der häufigsten Parasiten, der bei Wellensittich und Papagei auftritt, ist die rote Vogelmilbe. Die rote Vogelmilbe wird meist über das Futter eingeschleppt. Bei der roten Vogelmilbe handelt es sich um Ektoparasiten, da diese Milbe ihre Wirte nur äußerlich zum Blutsaugen befällt. Die rote Vogelmilbe ist also ein blutsaugender Parasit, der sich vorrangig nachts über die Vögel hermacht und sich von dem Blut seiner Wirte ernährt. Am Tag verstecken sich die lästigen Parasiten in den Ritzen und Ecken des Käfigs. Dort können sie als kleine Punkte erkannt werden. Mit Blut vollgesogene Milben erscheinen rötlich, blutleere verfügen über eine hellgraue, fast durchsichtige Farbe. Problematisch ist vor allem, dass sich die rote Vogelmilbe sehr schnell vermehrt. Gerade Zimmertemperaturen sind optimal für das Wachstum der roten Vogelmilbe.

Symptome, die aufzeigen, dass ein Wellensittich oder Papagei unter einem roten Vogelmilbenbefall leidet

Die rote Vogelmilbe befällt die Vögel nachts. Aus diesem Grund sind die Vögel nachts extrem unruhig, klettern im Käfig umher und finden keinen Schlaf. Tagsüber sind sie erschöpft und sitzen matt und teilnahmslos auf ihrer Stange. Aufgrund der Einstiche juckt die Haut, was zu einem vermehrten Kratzen, Herumnesteln am Gefieder und Gefiederschütteln führt.

Vogelmilbe Papagei

Hauptsächlich an brütenden und schlafenden Wellensittichen und Papageien saugen sich die Milben voll. Bei extrem großen Milbenpopulationen kann es passieren, dass die Vögel durch den Blutverlust geschwächt sind. Will man feststellen, ob Wellensittiche oder Papageien tatsächlich von der roten Vogelmilbe befallen sind, empfiehlt es sich, nachts ein weißes Tuch über den Käfig zu decken. Man sollte nunmehr in der Nacht kontrollieren, ob sich verräterische rote Punkte über das weiße Tuch bewegen. Ist dies der Fall, besteht kein Zweifel, dass ein Befall mit der roten Vogelmilben vorliegt. Wichtig ist es, das Tuch bereits in der Nacht zu kontrollieren, denn in den frühen Morgenstunden sind die Milben bereits zurück in ihre Verstecke gekehrt. Eine zweite Möglichkeit ist es, an den Ecken des Käfigs Klarsichtklebefolie anzubringen. Die Milben bleiben an der Folie haften und können auf diese Weise deutlich nachgewiesen werden.

Behandlung von roter Vogelmilbe bei Wellensittichen und Papageien

Bei der roten Vogelmilbe handelt es sich bei frühem Eingreifen um kein lebensbedrohliches Problem. Allerdings leiden die Vögel sehr unter den nächtlichen Besuchern und auch das Risiko von weiteren Krankheiten, die durch die Milbe übertragen werden können, darf nicht vernachlässigt werden. Wichtig ist es, die Milbe zu bekämpfen. Aus diesem Grund sollte der Käfig gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Sämtliches Spielzeug sollte ebenfalls einer Reinigung unterzogen werden. Auch das Umfeld kann befallen sein und so ist eine Intensivreinigung auch hier angebracht. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Milbe bereits weitere gesundheitliche Schäden am Wellensittich oder Papagei angerichtet hat, solle unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden.

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